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Aus dem Wind bin ich geboren, die Blumen der Wiesen waren mir Nahrung.
Mein Schlafplatz? Weiches Moos unter Bäumen und ich sah die Sterne am Himmel,
ich griff nach ihnen.
In Städte war ich gezwungen, nie war mein Zuhause in Häusern.
Nur die Bretter der Bühnen liebte ich, weil dort meine Träume lebten.
Nach den Sternen hab ich gegriffen, ich weiß -
Hat es mir geschadet? Nein!

Wild war mein Leben....
Glückseligkeit hat es gegeben und auch sehr viele Tränen,
doch da war immer der Wind der mich umarmte.
Die Berge, die Wiesen, die Wälder durchstreifte ich wie ein Tier -
Nächte im Kornfeld,
mit Vögeln erwachend,
gereinigt vom Tau und den Bächen, die von den Felsen stürzten,
ich war nichts anderes als ein Teil von ihnen.
Sie Sonne gab mir die Kraft die ich brauchte.
Nicht der Mond, nicht die Nacht, es war der Tag den ich liebte.

Gebt mich zurück den Wiesen, den Wäldern, gebt mich zurück dem Wind.

Ragaz, 6.Januar 2007
Inge Langen

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